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Smart Home & Gebäudesystemtechnik

Gebäudeautomation mit KNX – vom Einfamilienhaus bis zum Verwaltungsgebäude, im Neubau und in der Nachrüstung.

Gebäudeautomation heißt, dass Licht, Heizung, Beschattung und Lüftung nicht mehr einzeln bedient werden, sondern als ein System zusammenarbeiten. Wir planen und installieren solche Anlagen auf Basis von KNX – dem herstellerübergreifenden Standard, der sich im Einfamilienhaus ebenso bewährt wie in Schulen, Verwaltungsgebäuden und Kliniken.

Als Elektro-Meisterbetrieb mit über 35 Mitarbeitern übernehmen wir die komplette Kette von der Bestandsaufnahme über die Programmierung bis zur dokumentierten Abnahme – im Neubau wie im Bestand.

  • Schulen und Bildungseinrichtungen
  • Verwaltungsgebäude und Behörden
  • Kliniken und Krankenhäuser
  • Bürogebäude und Gewerbe
  • Hotels
  • Ein- und Mehrfamilienhäuser
Hand bedient eine Smart-Home-App auf dem Smartphone in einem hellen Wohnraum

Im Überblick

Was wir für Sie leisten.

  • KNX-Planung und Programmierung

    Wir erstellen das Funktionskonzept, planen die Bustopologie und parametrieren alle Geräte in der ETS.

  • Licht- und Präsenzsteuerung

    Präsenzmelder und Tageslichtsensoren schalten und dimmen die Beleuchtung bedarfsgerecht – im Klassenraum ebenso wie im Wohnzimmer.

  • Heizungs- und Einzelraumregelung

    Jeder Raum erhält seine eigene Solltemperatur mit Zeitprogrammen für Nacht, Wochenende und Ferien.

  • Beschattungs- und Jalousiesteuerung

    Rollläden und Jalousien fahren nach Sonnenstand und Innentemperatur. Die manuelle Bedienung behält Vorrang, bei Sturm bringt ein Windwächter die Behänge in Sicherheitsposition.

  • Energiemanagement und Verbrauchserfassung

    Zähler und Messaktoren liefern Verbrauchsdaten je Bereich, auf Wunsch mit Anbindung von Photovoltaik, Speicher und Ladeinfrastruktur.

  • Visualisierung und Fernzugriff

    Bedienung über Touchpanel, PC oder App, mit abgesichertem Zugriff von außen für Hausmeister, Facility-Management oder Bewohner.

  • Nachrüstung und Erweiterung bestehender Anlagen

    Wir binden vorhandene Installationen ein, ergänzen Funktionen oder erweitern bestehende KNX-Linien – auf Wunsch abschnittsweise im laufenden Betrieb.

  • Schnittstellen zu anderen Systemen

    Als offener Standard lässt sich KNX über Gateways an DALI-Beleuchtung oder eine übergeordnete Gebäudeleittechnik anbinden. Solche Schnittstellen berücksichtigen wir bereits in der Planung.

KNX als Rückgrat der Gebäudeautomation

Bei KNX werden Taster, Sensoren und Aktoren über eine gemeinsame Busleitung verbunden, die parallel zur 230-Volt-Installation verlegt wird. Welche Taste welche Leuchte schaltet, welcher Präsenzmelder welche Heizung absenkt, legt nicht die Verdrahtung fest, sondern die Programmierung. Ändert sich die Nutzung eines Raums, ändern wir die Parametrierung – nicht die Wände.

Gerade für Zweckbauten ist das entscheidend. Klassenräume werden zu Fachräumen, Büros zu Besprechungszonen, Stationen werden umgebaut. Weil KNX ein offener Standard ist, bleiben Sie zudem unabhängig von einem einzelnen Hersteller: Geräte lassen sich über viele Jahre ersetzen und ergänzen, und über Gateways ist eine Anbindung an DALI-Beleuchtung oder eine übergeordnete Gebäudeleittechnik möglich.

Zweckbau: Schulen, Verwaltungsgebäude, Kliniken

In öffentlichen Gebäuden zahlt sich Automation vor allem über die Betriebskosten aus. Präsenz- und tageslichtabhängige Lichtsteuerung sorgt dafür, dass in leeren Fluren und Klassenräumen nicht durchgehend Licht brennt. Zeitprogramme senken die Heizung nachts, am Wochenende und in den Ferien ab, die Beschattung reagiert auf Sonnenstand und Innentemperatur, und Hausmeister oder Facility-Management bedienen alles zentral über eine Visualisierung, statt Räume abzulaufen.

Wir kennen die Abläufe öffentlicher Auftraggeber: Leistungsverzeichnisse, herstellerneutrale Ausschreibungen, Bauabschnitte und Abstimmung mit Planern und Nachbargewerken gehören für uns zum Alltag. In Kliniken stimmen wir die Automation mit den Anforderungen medizinisch genutzter Bereiche ab und koordinieren Abschaltungen so, dass der Betrieb weiterläuft.

Privathaus und Gewerbe: Komfort, der mitwächst

Im Wohnhaus stehen Komfort und Sicherheit im Vordergrund: Lichtszenen für Abend und Gäste, ein Zentral-Aus an der Haustür, Beschattung, die den Sommer draußen hält, und ein abgesicherter Fernzugriff, mit dem Sie Heizung und Rollläden auch von unterwegs im Blick haben. Photovoltaik, Speicher und Wallbox binden wir in das Energiemanagement ein, damit Eigenstrom dann verbraucht wird, wenn er gerade anfällt. In Büros und Hotels nutzen wir dieselben Mechanismen im größeren Maßstab: Zeitprogramme und Präsenzsteuerung folgen der Raumbelegung, und über den Fernzugriff lassen sich Einstellungen anpassen, ohne dass jemand vor Ort sein muss.

Sie müssen dafür nicht neu bauen. In Bestandsgebäuden arbeiten wir mit Funkkomponenten, nutzen Renovierungsphasen für die Busleitung oder erweitern bereits vorhandene Smart-Home-Systeme um weitere Funktionen. Im Neubau empfehlen wir, den Bus von Anfang an mitzuverlegen – selbst wenn einzelne Funktionen erst später dazukommen.

Ablauf: von der Bestandsaufnahme bis zur Übergabe

Am Anfang steht ein Gespräch über die gewünschten Funktionen, gefolgt von einer Bestandsaufnahme vor Ort. Daraus entstehen eine Funktionsbeschreibung je Raum und eine CAD-Planung, die als Grundlage für Angebot oder Ausschreibung dienen. Nach der Installation parametrieren wir alle Geräte, nehmen die Anlage in Betrieb und weisen die Nutzer ein.

Zur Übergabe erhalten Sie das vollständige Projekt mit Plänen, Gruppenadressen und Prüfprotokollen nach VDE – damit Sie und jeder spätere Fachbetrieb die Anlage verstehen und weiterentwickeln können. Auf Wunsch übernehmen wir anschließend Wartung, Anpassungen bei Nutzungsänderungen und die regelmäßigen Prüfungen.

Häufige Fragen

Was Auftraggeber uns fragen.

  • In den meisten Fällen ja. Für einzelne Räume oder Funktionen setzen wir Funkkomponenten ein, in Verteilungen lassen sich Aktoren oft ohne Eingriff in die Wände nachrüsten, und wenn ohnehin renoviert wird, verlegen wir die Busleitung mit. Wie weit das im Einzelfall geht, klären wir bei der Bestandsaufnahme vor Ort.

  • Ja. Wir arbeiten abschnittsweise, legen Abschaltungen in Randzeiten oder Ferien und stimmen jeden Schritt mit Hausmeister, Betreiber oder technischer Leitung ab. Welche Zeitfenster realistisch sind, hängt vom Gebäude und der Nutzung ab und wird vor Beginn gemeinsam festgelegt.

  • Projektanfragen nimmt Andrea Jurdzinski unter +49 2632 491797 oder info@zuselektro.de entgegen. Die Abstimmung mit Heizungs- und Lüftungsbau, Planern und Bauleitung übernehmen wir für die Gebäudeautomation mit, damit Schnittstellen früh geklärt sind und nicht erst auf der Baustelle auffallen.

  • Sie bekommen die vollständige Projektdatei aus der ETS, eine Übersicht der Gruppenadressen und Funktionen, Schalt- und Verteilerpläne sowie die Prüfprotokolle nach VDE. Damit bleibt die Anlage auch für andere Fachbetriebe nachvollziehbar und Sie sind nicht an uns gebunden. Auf Wunsch weisen wir Ihre Haustechnik oder Bewohner zusätzlich vor Ort ein.

  • KNX-Anlagen sind wartungsarm: Die Programmierung bleibt dauerhaft in den Geräten gespeichert, und ein defektes Gerät lässt sich einzeln ersetzen, ohne die Anlage neu aufzubauen. Wir empfehlen, die elektrische Anlage regelmäßig prüfen zu lassen – in Betrieben und öffentlichen Gebäuden im Rahmen der DGUV-V3-Prüfung, im Privathaus per E-Check – und übernehmen diese Prüfungen sowie die Wartung auf Wunsch regelmäßig für Sie. Ändert sich die Raumnutzung, passen wir die Parametrierung an – bei eingerichtetem Fernzugriff häufig ohne Termin vor Ort.

Kontakt

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Andrea Jurdzinski berät Sie persönlich – per E-Mail oder am Telefon. Beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben, wir melden uns zeitnah mit einer ersten Einschätzung.

Porträt von Andrea Jurdzinski

Andrea Jurdzinski

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